Rabat – Die Republik Honduras hat offiziell beschlossen, ihre Anerkennung der sogenannten „Rasd“ auszusetzen, wie die honduranische Außenministerin Mireya Agüero de Corrales am Mittwoch, dem 22. April 2026, in einem Schreiben an ihren marokkanischen Amtskollegen Nasser Bourita mitteilte.
Diese Aussetzung, die von der honduranischen Außenministerin als „souveräne Entscheidung“ bezeichnet wurde, ist durch das traditionelle Bekenntnis Honduras’ zu den Grundsätzen der Nichteinmischung und der Achtung der territorialen Integrität der Staaten begründet. In ihrem Schreiben bekräftigte Frau Agüero de Corrales zudem die unerschütterliche Unterstützung ihres Landes für die Bemühungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und seines persönlichen Gesandten, eine endgültige politische Lösung des regionalen Konflikts um die Marokkanische Sahara zu erreichen.
Honduras, das die separatistische Entität 1989 anerkannt und diese Position 2022 bekräftigt hatte, stellt seine Entscheidung in Einklang mit den Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, insbesondere der Resolution 2797. Das mittelamerikanische Land hat gleichzeitig den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Herrn Antonio Guterres, über diesen Kurswechsel informiert.
Dieser Rückzug, der sechste dieser Art innerhalb von zwei Jahren, zeugt von der wachsenden internationalen Dynamik zugunsten der marokkanischen Zugehörigkeit der Sahara, die von Seiner Majestät König Mohammed VI. vorangetrieben wird.
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