Am Donnerstag, dem 16. Juli, fand am Sitz der Verwaltung für Nationale Verteidigung in Rabat eine historische Zeremonie statt, die ganz im Zeichen des humanitären und diplomatischen Engagements des Königreichs Marokko stand. Auf höchste Anweisung Seiner Majestät König Mohammed VI., Oberbefehlshaber und Generalstabschef der Königlichen Streitkräfte, unterzeichneten der für die Verwaltung der nationalen Verteidigung zuständige Staatsminister, Herr Abdeltif Loudyi, und der Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner,
Herr Nasser Bourita, das Abkommen zwischen dem Königreich Marokko und dem Friedensrat über die Beteiligung Marokkos an der internationalen Stabilisierungstruppe in Gaza unterzeichnet.
Diese feierliche Zeremonie fand in Anwesenheit der höchsten marokkanischen Militärvertreter statt, darunter der Generalleutnant, Generalinspekteur der FAR und Befehlshaber der Südzone, sowie des Hohen Vertreters des Friedensrats für Gaza, der eigens nach Rabat gereist war, um diese historische Verpflichtung zu besiegeln. Die Veranstaltung, an der alle institutionellen und militärischen Akteure des Königreichs teilnahmen, markiert einen wichtigen Meilenstein in den diplomatischen und humanitären Bemühungen Marokkos und verleiht dieser Unterzeichnung sowohl politische als auch operative und symbolische Bedeutung.
Marokko ist das erste Land, das ein solches Abkommen mit dem Friedensrat unterzeichnet
Im Anschluss an die Unterzeichnung betonten die beiden Minister, dass Marokko das erste Land ist, das ein solches Abkommen mit dem Friedensrat geschlossen hat, und bekräftigten damit seine Position als regionaler und internationaler Vorreiter in den Bereichen Vermittlung und Friedenskonsolidierung. Dieser historische Fortschritt ist kein Zufall: Er ist das Ergebnis einer beständigen königlichen Diplomatie, die auf Glaubwürdigkeit, Ausgewogenheit und der Achtung des Völkerrechts beruht – allesamt Eigenschaften, die das Königreich zu einem unverzichtbaren Akteur bei den großen humanitären Anliegen im Nahen Osten machen.
In ihren Erklärungen betonten marokkanische Vertreter, dass die Unterzeichnung dieses Abkommens das Engagement Seiner Majestät König Mohammed VI., des Vorsitzenden des Al-Quds-Komitees, für Frieden und Stabilität in der Region perfekt verdeutliche. Sie erinnerten daran, dass das Handeln des Königshauses niemals dogmatisch gewesen sei und auch nicht von Doppelmoral oder Rivalität geprägt gewesen sei.
Seit jeher hat sich Marokko bemüht, konkrete Lösungen zu finden und greifbare, pragmatische Beiträge zu leisten, ohne dabei jemals seine konsequente und prinzipielle Haltung zugunsten der Zwei-Staaten-Lösung zu gefährden, die die Gründung eines Staates Palästina auf der Grundlage der Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt vorsieht, der in Frieden und Sicherheit neben Israel existiert. Dieser diplomatische Kompass, der vom Souverän stets bekräftigt wird, leitet heute das marokkanische Engagement innerhalb der internationalen Truppe im Geiste der Ausgewogenheit, der Verantwortung und des aufrichtigen Strebens nach einer friedlichen Lösung des Konflikts.
Ein Engagement, das von der internationalen Gemeinschaft gewürdigt wird
Auf diplomatischer Ebene hat Marokko durch seine Minister seine hohe Wertschätzung für die unterstützten Initiativen und das persönliche Engagement von Präsident Donald Trump zum Ausdruck gebracht, die entscheidend dazu beigetragen haben, dieses hoffnungsvolle Ergebnis zu erzielen, und begrüßt die unermüdlichen Bemühungen aller Vermittler.
Das Königreich, dessen Herrscher den Vorsitz im Al-Quds-Ausschuss innehat, bekräftigte sein unerschütterliches Bekenntnis zur Zwei-Staaten-Lösung als einzige Grundlage für die Verwirklichung eines gerechten und dauerhaften Friedens in der Region. Diese Lösung erfordert die Gründung eines unabhängigen und souveränen palästinensischen Staates innerhalb der Grenzen vom 4. Juni 1967 mit Al-Quds-Acharif als Hauptstadt, einschließlich des Gazastreifens, der in Sicherheit und Frieden Seite an Seite mit dem Staat Israel existiert. Auf dieser unumstößlichen Grundlage baut Marokko sein Handeln auf, lehnt jeden einseitigen Ansatz ab und räumt dem Dialog und dem Völkerrecht Vorrang ein.
Einzigartige Glaubwürdigkeit im Dienste des Friedens
Die Redner betonten zudem, dass diese Vorreiterrolle – als erstes Land dieses Abkommen zu unterzeichnen, so wie es auch als erstes Land seit der Gründung des Friedensrats finanzielle Beiträge geleistet hat – kein Zufall ist. Sie beruht auf der einzigartigen Glaubwürdigkeit Marokkos. Als arabisches und muslimisches Land sowie Vorsitzender des Al-Quds-Ausschusses verfügt das Königreich über eine Legitimität, die nur wenige Akteure für sich beanspruchen können.
Diese historische, spirituelle und politische Legitimität, verbunden mit einem pragmatischen und beständigen diplomatischen Handeln, macht Marokko zu einem unverzichtbaren Akteur für die Stabilität im Nahen Osten.
Die Unterzeichnungszeremonie endete mit einer gemeinsamen Erklärung, in der beide Seiten vereinbarten, die Bestimmungen des Abkommens gemäß den königlichen Anweisungen unverzüglich umzusetzen.
Mit seinem entschlossenen Engagement in dieser internationalen Truppe begnügt sich das Königreich nicht damit, an einer Friedenssicherungseinsatz teilzunehmen; es verkörpert unter der weisen Führung Seiner Majestät König Mohammed VI. eine souveräne, ausgewogene und zutiefst menschliche Vision der Krisenbewältigung. Die internationale Gemeinschaft, die diese Entwicklung aufmerksam verfolgt, sieht darin die Bestätigung, dass Marokko durch seine Weisheit und seine Besonnenheit zu einem unverzichtbaren Friedensstifter in einer Region geworden ist, die von jahrzehntelangen Konflikten gezeichnet ist.
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