Die Republik Mali hat feierlich ihre beständige und unerschütterliche Haltung zugunsten der territorialen Integrität und der Souveränität Marokkos über sein gesamtes Staatsgebiet, einschließlich der Sahara-Region, bekräftigt. Diese entschiedene Erklärung wurde in das gemeinsame Kommuniqué aufgenommen, das am Ende der 4. Sitzung der Großen Gemischten Kommission für marokkanisch-malische Zusammenarbeit verabschiedet wurde, deren Arbeiten am Freitag, dem 24. Juli, in Bamako abgeschlossen wurden.
Diese wichtige Sitzung, deren Vorsitz der Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner, Nasser Bourita, gemeinsam mit dem malischen Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, Abdoulaye Diop, innehatte, ermöglichte es beiden Seiten, ihre bilaterale Zusammenarbeit eingehend zu prüfen und gleichzeitig grundlegende politische Positionen zu bekräftigen.
Der marokkanische Autonomieplan als „einzige glaubwürdige und realistische Lösung“ bezeichnet
Über die Unterstützung der marokkanischen Souveränität hinaus bekundete Mali seine uneingeschränkte Unterstützung für den vom Königreich Marokko vorgelegten Autonomieplan und bezeichnete ihn als „einzige glaubwürdige und realistische Lösung zur Beilegung dieses regionalen Konflikts“. In der gemeinsamen Erklärung wird präzisiert, dass diese Haltung im Rahmen der Bemühungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und seines Persönlichen Gesandten steht, gemäß der am 31. Oktober 2025 vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution 2797.
Diese Bekräftigung steht in direkter Fortsetzung der historischen Erklärung der malischen Regierung vom 10. April 2026, mit der die Republik Mali offiziell den Entzug ihrer Anerkennung der pseudoseparatistischen Entität „Rasd“ angekündigt hatte. Bei dieser Gelegenheit hatte Bamako den Autonomieplan bereits als „die einzige ernsthafte und glaubwürdige Grundlage“ zur Beilegung des Konflikts unterstützt und die Ansicht vertreten, dass „eine echte Autonomie unter marokkanischer Souveränität die realistischste Lösung“ sei.
Ein bedeutender diplomatischer Wendepunkt für die bilateralen Beziehungen
Der Entzug der Anerkennung der „RASD“ im April 2026 hatte einen entscheidenden Wendepunkt in der malischen Haltung zur Sahara-Frage markiert. Diese Entscheidung, die „nach eingehender Analyse dieser wichtigen Angelegenheit, die Auswirkungen auf den Frieden und die Sicherheit in der Subregion hat“, getroffen wurde, war im Anschluss an ein Treffen der beiden Außenminister im Rahmen eines Besuchs von Herrn Nasser Bourita in Bamako bekannt gegeben worden, der auf sehr hohe Anweisung Seiner Majestät König Mohammed VI. stattfand.
Mali würdigte damals die „fortschrittliche und humanistische“ Vision des marokkanischen Monarchen und lobte zugleich die konkreten Maßnahmen Marokkos zugunsten der Stabilität, der Entwicklung und der territorialen Integrität Malis unter der Führung von General Assimi Goïta, dem Übergangspräsidenten. Diese Dynamik der strategischen Annäherung fand ihren Ausdruck in der Abhaltung der 4. Sitzung der Gemischten Kooperationskommission in Bamako, wodurch Marokko als führender Partner für Mali bestätigt wurde.
Eine Dynamik verstärkter Zusammenarbeit im Dienste einer strategischen Partnerschaft
Die 4. Sitzung der Großen Gemischten Kommission, die vom 21. bis 24. Juli in Bamako stattfand, bot den beiden Ländern zudem die Gelegenheit, ihren gemeinsamen Willen zu bekräftigen, ihrer strategischen Partnerschaft neue Impulse zu verleihen, um ihre Wirtschafts-, Handels- und Kooperationsbeziehungen weiter zu stärken. Beide Seiten würdigten die tiefen Bande der Brüderlichkeit und Freundschaft, die die beiden Nationen verbinden, und bekräftigten ihren Willen, die marokkanisch-malischen Beziehungen zu einem Vorbild für die innerafrikanische Zusammenarbeit zu machen.
Diese Übereinstimmung in der Sahara-Frage, verbunden mit einer verstärkten bilateralen Zusammenarbeit in vorrangigen Bereichen wie Landwirtschaft, Energie, Gesundheit und Bildung, zeugt von der Solidität und Tiefe der Beziehungen zwischen Rabat und Bamako. Mali bekräftigt somit durch diese klare und konsequente Haltung seine Verankerung im Lager des politischen Realismus und des Völkerrechts, indem es die Zugehörigkeit der Sahara zu Marokko als historische und rechtliche Selbstverständlichkeit anerkennt.
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