Rabat – Die Vereinigten Staaten haben erneut unmissverständlich ihren Standpunkt bekräftigt: die Anerkennung der Souveränität Marokkos über die Sahara. Mit diesen Worten äußerte sich der stellvertretende US-Außenminister Christopher Landau am Mittwoch, dem 29. April, in Rabat nach seinem Gespräch mit dem marokkanischen Außenminister Nasser Bourita.
„Die Vereinigten Staaten erkennen die Souveränität Marokkos über die Sahara an“, betonte er vor der Presse und bekräftigte damit die Beständigkeit der amerikanischen Doktrin in dieser Frage. Diese Anerkennung, so betonte er, sei keine bloße Grundsatzerklärung: Sie leite fortan auch das diplomatische und wirtschaftliche Handeln Washingtons.
Im Rahmen der Resolution 2797 des Sicherheitsrats unterstrich Landau die Dringlichkeit, aus der Sackgasse herauszukommen: „Diese Situation kann nicht noch weitere 50, 150 oder 200 Jahre warten. “ Er bekräftigte zudem die Unterstützung der Vereinigten Staaten für den marokkanischen Autonomieplan, den er als „einzige Grundlage“ für eine gerechte und dauerhafte Lösung bezeichnete.
Schließlich hob der hochrangige Vertreter eine konkrete Konsequenz dieser Haltung hervor: die amerikanische Unterstützung für US-Unternehmen, die in der Sahara investieren und Geschäfte tätigen möchten – einem Gebiet, das Washington vollständig als unter marokkanischer Souveränität stehend betrachtet.
Kommentar hinzufügen
Kommentare